IV. Festival der Poesie
17 März, 2008 - 15:41
"Willkommen die Poeten der Welt" - Mit diesen Spruchbändern, die quer über die Straßen gespannt wurden, empfing Granada wieder hunderte Dichter und Schriftsteller. Sie kamen aus mehr als 50 Ländern der Welt, wie zum Beispiel aus Deutschland, China, Finnland, den USA, Mexiko, Nicaragua oder Russland. Etablierte und prominente Meister ihres Fachs folgten ebenso der Einladung, wie der poetische Nachwuchs. Dieser durfte seine Wortschöpfungen frei vorstellen und vor Publikum testen. Rund um das Festival gab es wieder zahlreiche Konzerte, Ausstellung und noch viel mehr. Dieses Jahr gab es auch Poesie aus Österreich zu hören: Im Zuge einer Kulturkooperation zwischen dem Land Steiermark und der Stifung „Casa de los Très Mundos" nahmen die drei steirischen Lyriker Sonja Harter, Stefan Schmitzer und Helwig Brunner an den Lesungen teil. Primäre Ziele des Festivals waren auch dieses Jahr wieder, einerseits die nicaraguanische Poesie weltweit bekannter zu machen und andererseits den kulturellen Austausch zwischen Schriftsteller unterschiedlicher Nationalitäten und Generationen zu fördern. „Das Festival gibt uns – wenn auch nur für wenige Tage – die Gelegenheit, mit Hilfe der großen Dichteravantgarde dieses Landes unser kulturelles Leben wiederzubeleben“, meinte die weltbekannte Schrifstellerin Gioconda Belli. Bei freiem Eintritt kamen auch bei der vierten Auflage des Festivals tausende Besucher aus dem ganzen Land, um an den Lesungen oder den anderen Programmschwerpunkten teilzunehmen. Der große Andrang hat gezeigt, dass sich die Organisatoren des Granada-Festivals auf dem besten Weg befinden, eines der wichtigsten Poesie-Festivals in Lateinamerika zu etablieren. In den Bereichen:Veranstaltungs zentrum Anmelden oder registrieren um Kommentare einzutragen |

